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Nimmt auch Joe Biden Krypto-Spenden an?

  • Die Kampagne von US-Präsident Joe Biden soll sich mit Krypto-Spenden auseinandersetzen. Das berichtet The Block. Demnach befinde sich das Wahlkampfteam in Gesprächen mit Branchenvertretern.
  • Mit dem Schritt wolle Biden Krypto-affine Wähler umwerben, heißt es. Eine Anfrage von The Block blieb unbeantwortet.
  • Die Spenden sollen über Coinbase Commerce, einen Zahlungsdienst der gleichnamigen Krypto-Börse, abgewickelt werden.
  • Die Plattform bietet den Service bereits dem republikanischen Gegenkandidaten Donald Trump an. Dieser hatte im Mai angekündigt, Spenden in Bitcoin und Co. im Wahlkampf annehmen zu wollen. Wie Krypto-freundlich der Republikaner wirklich ist, lest ihr hier.
  • In der Vergangenheit fiel Biden eher mit einer restriktiven Politik gegenüber Kryptowährungen auf. Zuletzt legte er ein Veto gegenüber der Streichung einer SEC-Richtlinie ein, die Banken und anderen Finanzinstitutionen vorschreibt, Kryptowährungen, die für Kunden verwahrt werden, in der eigenen Bilanz als Verbindlichkeiten zu führen.
  • Im Rennen um das Oval Office scheinen Bitcoin und Co. eine immer größere Rolle im Wahlkampf einzunehmen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Harris Poll will ein Drittel der wahlberechtigten US-Amerikaner die Krypto-Ausrichtung der Kandidaten in ihre Entscheidung mit einfließen lassen.
  • Die USA tun sich seit Jahren schwer, eine gemeinsame Linie bei der Regulierung von Kryptowährungen zu finden. Diese Ungewissheit resultierte in der Vergangenheit immer wieder in Rechtsstreitigkeiten zwischen der Finanzaufsicht SEC und verschiedenen Krypto-Unternehmen.
  • Nun scheint in die Debatte neuer Wind zu kommen, wenn auch langsamer als bisher angenommen. Wie es um die US-Regulierung des Sektors derzeit steht, lest ihr in diesem Beitrag: Wie geht es mit Krypto in den USA weiter?

Quelle

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