Mining

Bitcoin nach dem Halving: Miner könnten auf AI umsteigen

Nach dem jüngsten Bitcoin Halving sind die Mining Kosten drastisch gestiegen, was einige Miner dazu veranlasst hat, alternative Einkommensquellen wie künstliche Intelligenz zu erkunden. Unternehmen wie BitDigital und Core Scientific nutzen ihre Rechenkapazitäten bereits für AI Technologien und planen eine erhebliche Ausweitung dieser Aktivitäten.

Angesichts steigender Betriebskosten und einer sich verändernden Hashrate richten die Miner ihren Fokus neu aus, indem sie in kosteneffiziente Technologien und Standorte mit ungenutzten Energiequellen investieren. Diese strategische Anpassung könnte nicht nur die Rentabilität des Minings verbessern, sondern auch eine neue Ära der digitalen Wirtschaft einläuten, in der Kryptowährungen und AI verschmelzen.

Bitcoin Miningkosten könnten 53.000 USD erreichen

Der Bericht hebt eine nahezu Verdopplung der Miningkosten hervor und prognostiziert, dass die durchschnittlichen Produktionskosten von 29.500 USD auf etwa 53.000 USD pro Bitcoin steigen werden. Ebenso wird erwartet, dass die Stromkosten vom vierten Quartal 2023 von 16.300 USD auf 34.900 USD pro gefördertem BTC nach dem Halving ansteigen. Diese gestiegenen Ausgaben treiben die Mining Unternehmen dazu, wirtschaftlich tragfähigere Optionen zu erkunden.

Unternehmen wie BitDigital, Hive und Hut 8 haben bereits begonnen, Einkommen aus AI Technologien zu generieren, indem sie ihre Rechenkapazitäten über das Krypto Mining hinaus nutzen. CoinShares weist darauf hin, dass TeraWulf und Core Scientific nicht nur in diesem Sektor aktiv sind, sondern auch planen, ihre AI Operationen auszubauen. In dem Bericht heißt es:

“Unternehmen wie TeraWulf und Bitdeer erweitern aktiv ihre Kapazitäten. Core Scientific beispielsweise hostet Coreweave unter einem mehrjährigen Vertrag. Gleichzeitig plant BitDigital, seine Kapazität zu verdoppeln, mit dem Ziel, eine geschätzte jährliche Umsatzrate von etwa 100 Millionen USD zu erreichen.”

Miner passen sich dem Halving an: Neuer Fokus auf AI Technologie

James Butterfill, der Hauptautor des CoinShares Berichts, deutet an, dass Bitcoin Mining Operationen möglicherweise zu Standorten mit gestrandeten Energiequellen tendieren werden. Gleichzeitig könnte die Investition in AI in stabileren Umgebungen zunehmen.

Diese strategische Verschiebung könnte helfen, die finanziellen Belastungen, die durch das Halving verursacht wurden, zu mildern, da die Miner bestrebt sind, Energiekosten zu optimieren, die Mining Effizienz zu steigern und in kostengünstige Hardware zu investieren.

Die Schwankungen der Hashrate – die kombinierte Rechenleistung, die für das Mining und die Verarbeitung von Bitcoin Transaktionen benötigt wird – verkomplizieren weiterhin die Mining Landschaft. Nach dem Halving wird erwartet, dass die Hashrate bis 2025 auf 700 Exahash ansteigen wird, obwohl ein unmittelbarer Rückgang um 10 Prozent erwartet wird, da weniger rentable Mining Betriebe offline gehen.

Gleichzeitig wird erwartet, dass die Hashpreise, die den Verdienst pro Einheit der Hashrate widerspiegeln, sinken werden.

Bitcoin Hashrate Prognose Chart. Quelle: Coinshares

Strategische Anpassungen kennzeichnen diese Übergangsperiode, während die Miner die neuen wirtschaftlichen Realitäten nach dem Halving navigieren. Mit der Integration von AI diversifizieren die Mining Unternehmen nicht nur ihre Operationen, sondern erhöhen auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen die zyklische Natur der Krypto Märkte.

Dieser doppelte Fokus auf Kryptowährung und AI könnte eine neue Ära in der digitalen Wirtschaft einläuten, in der Blockchain Technologie mit maschinellem Lernen und anderen AI Anwendungen für optimierte Rentabilität und Innovation verschmilzt.

Quelle

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